Tito & Tarantula

By Susanne on July 29th, 2007
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- still alive and kicking!
Wooow, total erledigt und völlig durchgeschwitzt komme ich gerade vom Tito & Tarantula Konzert zurück. Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, dass ich nur “After Dark” und “La Bamba” kannte, aber alle Lieder waren unglaublich toll und wir hatten riesengroßen Spaß! “After Dark” konnte Tito wegen einer Erkältung (oder zu versoffener Stimme ;-) ) kaum selber singen und hat sich Verstärkung aus dem Publikum geholt; so hatte ein Konzertbesucher seine “fifteen minutes of fame” und durfte das Lied (im übrigens sehr gut) singen - nur ganz textsicher war er manchmal nicht.
Aber auf jeden Fall war’s der Wahnsinn und ich bin sehr glücklich, dass ich bei diesem Konzert dabei sein durfte!

“Loumameirouh”

By Susanne on July 26th, 2007
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Das hat mir ein Kollege gerade geschickt - der kleine Torsten, 7 Jahre, berichtet von seinem letzten Urlaub:

Letztes Jahr im Sommer waren wir in Urlaub in Bayern. Meine große Schwester Jessica, meine Eltern und unser Hund Burgsmüller. Ich war auch dabei und ich heiße Torsten und bin sieben Jahre alt. Meine Eltern waren schon öfters in Bayern, aber für mich war es der erste Urlaub im Ausland, weil ich bisher nur in Bibione war. Bayern wäre eigentlich sehr schön, aber man sieht es kaum, weil überall Berge davor stehen und es verdecken. Sehr cool sind manche Häuser. Sie sind tätowiert, zum Beispiel mit einem Hirsch, einem Berg oder einem Baum. Aber weil die Bayern das Wort “Tatoo” noch nicht kennen, sagen sie “Lüftlmalerei” dazu. Die Bayern sind lustige Menschen und lachen viel mehr wie die Leute bei uns zu Hause. Sie mögen uns sehr, denn wenn sie uns sehen, lachen sie noch mehr. Viele heißen Sepp, die meisten jedoch “Hä”. Das Lustige in Bayern ist die Sprache. Manche können Deutsch, aber nicht alle. Der Ort, wo wir in einer Pension gewohnt haben, war da, wo Bayern “Oberpfalz” heißt und da ist die Sprache echt krass. Als wir einmal gewandert sind, sind wir an einem Bauerhof vorbeigekommen und davor saß ein alter Mann auf einer Bank, aß ein Stück Torte und trank dazu eine Flasche Bier. Mein Vater sagte zu ihm, dass schönes Wetter ist und der Mann meinte “Loumameirouh”! Das heißt wahrscheinlich “Guten Tag”. Ich wollte es gleich ausprobieren, ob ich die Sprach auch kann und sagte zu dem Mann “Loumameirouh”. Er blickte aber sehr böse und sagte zu mir “Saubougejbloßzou”. Da sagten wir lieber nichts mehr und gingen weiter, weil wir ihn nicht reizen wollten. Der Mann stand dann auf, stöhnte und sagte: “Ohboudescheißschouh”. Das heißt wahrscheinlich “Tschüss” oder so. Gut gefallen haben mir in Bayern die Feste. Irgendwo ist immer eines. Da sitzen dann die Bayern und trinken Bier aus gläsernen Eimern, die sie “Maß” nennen. Die Frauen haben kleinere Eimerchen, die heißen “Halbe”. Normale Gläser gibt es nur für Kinder oder ganz alte Frauen. Wir sind auf einem Fest gewesen, und es war sehr schön. Ich habe Pommes mit Ketchup gegessen, meine Schwester Jessica nichts wegen der Kalorien und meine Mutter ein halbes Hähnchen namens “Hendl”. Der Papa hat weiße Spiralen gegessen, die “Radi” hießen und dazu einen Eimer Bier. Er sagte, das Radi rumort ganz doll in seinem Bauch und als er rülpste, fiel meine Mutter beinahe das Hähnchen hinunter. Wenn die Bayern einige Eimer Bier getrunken haben, schlafen sie ein oder sie reden in einer Geheimsprache, die man nicht versteht. Es sind nur sehr kurze Wörter und mit dessen reizen sie sich gegenseitig, bis sie raufen. Auf dem Fest, bei dem wir waren, konnte man dies sehr schön beobachten. An unserem Nachbartisch im Bierzelt saßen einige Bayern mit ihren Eimern. Zuerst lachten sie und guckten zu uns herüber. Einer von ihnen konnte sogar italienisch, denn er sagte zu meiner großen Schwester immer “Dipackiano”. Sie verstand ihn aber nicht, weil sie nicht italienisch spricht. Plötzlich kam ein anderer Bayer am Nachbartisch vorbei und schon spielten sie das lustige Spiel: “Erst reden, dann raufen”. Einer von denen, die am Tisch saßen, sagte zu dem, der vorbeiging: “Hä”! Darauf sagte der Vorbeigehende: “Wos hä”?, worauf der andere ziemlich böse meinte: “Hä, gell hä”! Das hätte er vermutlich nicht sagen sollen, denn der Vorbeigehende sagte nur mehr: “Pass bloß aaf, hä” - und schon rauften sie. Obwohl es ziemlich lustig war, gingen wir, denn meine Mutter mag keine Gewalt. Etwas anderes ist mir auch noch aufgefallen in Bayern. Bayern reden nicht so gerne wie wir. Manche sind beinahe stumm. Dies kann man am besten im Wirtshaus sehen. Eines Abends ging mein Vater mit mir ins Dorfwirtshaus und wir bestellten Bratwürste mit Kraut, die sehr lecker schmeckten. Es waren außer uns nur zwei Einheimische da. Diese saßen am Stammtisch, tranken Bier und schwiegen. Mein Vater sagte freundlich zu ihnen: “Die Bratwürste schmecken hervorragend, meine Herren”! Sie aber schwiegen weiter. Sie sagten zu meinem Vater nichts, zu mir nichts und zu sich auch nichts. Wenn sie nicht ab und zu vom Bier getrunken hätten, hätte man meinen können, sie seien tot. Plötzlich, nach ungefähr einer Stunde, tat sich etwas. Einer von den beiden seufzte “jamei”, und wir dachten jetzt beginnt ein Gespräch. Doch der andere sagte nur “owa ehrlich”, und das war es dann. Mein Vater machte noch einen Versuch und rief hinüber: “Es gefällt uns sehr gut hier bei Ihnen in Bayern! Wir waren auch schon auf dem Feuerwehrfest! Da gab’s eine zünftige Rauferei! Haha! Waren Sie auch schon auf dem Fest, meine Herren”? Da sagte ein Bayer zum anderen: “Eam schau o”. Dann war es wieder ruhig. Dies war meinem Vater dann doch unheimlich und wir zahlten und verließen den stillen Ort. Beim Hinausgehen sagte Papa noch zu den Männern: “Gute Nacht, die Herren! Ich wünsche noch einen schönen Abend”! Sie wünschten uns nichts. Aber die Bayern sind nicht immer so mürrisch. Zum Beispiel sind sie richtig lustig, wenn sie sich gegenseitig beleidigen. Das gefällt ihnen scheinbar sehr. Als mein Vater und ich einmal in unserem Urlaubsort in der Dorfmetzgerei einkauften, kam ein Bayer herein und sagte zum Metzger: “Servus Hans, du oider Hunzkrippl”! Da lachte der Metzger und sagte: “Habe d`Ehre Sepp, du Berner, du greislicher”! Sepp, der Berner, freute sich sehr über die nette Begrüßung. Als noch ein weiterer Bayer hereinkam, wurde die Stimmung immer besser. Er begrüßte die anderen beiden mit einem herzlichen “Ja, do schau her, da Sepp und da Hans! Griaß Eich, ehs Schlawiner, es elendigen”! Auch Hans, der Hunzkrippl und Sepp, der Berner, begrüßten den Neuankömmling und riefen: “Ja griaßde Franz, oider Suffbeidl, stingerter”! Franz Suffbeutel war total begeistert und lachte über das ganze Gesicht. Dann sagte Sepp, der Berner, zu Hans, dem Metzger bzw. Hunzkrippl: “Hä Hans, gib ma amol drei Boor vo deine greislichen Pfälzer, du Leitbscheißer, du windiger”! Metzger Hans meinte dazu: “Für dein Saumogn taugns allawei! No, du gschwollkopferter Bauernfünfer, du staubiger Bulldogmißhandler, du grausamer”! Es gibt scheinbar nicht schöneres für einen Bayern, als beleidigt zu werden, denn sowohl Hans, der Leutebescheißer als auch Sepp, der Berner und Bauernfünfer und Franz Suffbeutel waren in einer Super-Stimmung und lachten herzhaft. Mein Vater meinte zu mir: “Pass auf Jochen, jetzt mache ich auch mit bei dem Spaß”! Dann sagte er zum Metzger: “Geben Sie mir bitte hundert Gramm von ihrer verfaulten Salami, sie Vollidiot”! Plötzlich lachte keiner mehr und alle sahen meinen Vater an, sogar die alte Frau, die im Laden war. Der Metzger sagte mit finsterem Gesicht: “Schau bloß dassd weidakimmst, du Preissnschädl, du gfotzerter”! Das habe ich zwar nicht genau verstanden, aber es hörte sich nicht gut an und wir verließen ohne Wurst die Metzgerei. Wahrscheinlich ist “Vollidiot” eine Beleidigung die die Bayern nicht kennen und deshalb freuen sie sich nicht darüber. Sonst war es in Bayern sehr schön, besonders die Pommes und das Eis. Ich habe mich sehr gefreut, denn ich durfte abends immer mit vier Jungs aus dem Dorf Fußball spielen. Die bayerischen Jungs sind echt nett, sie ließen mich sogar den Ball holen, wenn er in Nachbarsgarten geflogen war und sagten, das ist eine große Ehre für mich. Als ich den Ball wieder herausgeholt hatte, sagten sie, dass es nicht nur eine große Ehre, sondern auch ein großes Glück für mich war, weil heute scheinbar der Kampfhund nicht zu Hause ist. Das ist doch voll lustig, oder? Ich habe mir extra die Namen der Jungs notiert, damit ich ihnen nach dem Urlaub schreiben kann. Sie heißen Ülcgür, Ferdl, Erdal-Alois und Kilian. So, das war’s. Ich freue mich schon auf den nächsten Urlaub in Bayern, weil Bayern ist voll cool. Vorher kaufe ich mir noch ein Wörterbuch.

Harry Potter and the Deathly Hallows

By Susanne on July 24th, 2007
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Ich bin endlich fertig mit dem Buch!
So, und wie schreibt man jetzt was über eine Geschichte, ohne zu verraten, was passiert und wie es ausgeht? Ich will ja meine treue Leserschaft (haha) nicht enttäuschen. ;-) Machen wir es so: ich habe gelacht und geweint, war gelangweilt und unglaublich (an-)gespannt, war überrascht und in meinen Erwartungen bestätigt - das alles ohne bestimmte Reihenfolge aufgezählt, um keine Rückschlüsse zuzulassen. :-) Soviel mal.
Das Lesen hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn ich zwischendurch ziemlich genervt war, da ich so schnell wie möglich fertig werden wollte ohne vorher das Ende irgendwo zu lesen. Irgendwann heute Nacht nach halb 2 war es endlich soweit. Oh, bin ich müde. Aber da verweise ich gerne auf den Eintrag genau unter diesem. ;-)

Nachtrag:
cool fand ich übrigens, dass beim Lesen über einen großen Kampf (oh, welch Überraschung, es gibt Kämpfe …) draussen bei mir ein ganz ganz schlimmes Gewitter tobte. Mein persönlicher Special Effect sozusagen :-D

Who needs sleep?

By Susanne on July 17th, 2007
Posted in Allgemein | 1 Comment »

Mein aktueller Müdigkeitsgrad hat mich an den letztjährigen Magisterarbeits- und Prüfungsstress denken lassen; dabei ist mir auch wieder mein damaliges Lieblingslied (und Motto) eingefallen - ich find’s immer noch super, wie übrigens die meisten Sachen der Barenaked Ladies (auch wenn das Video von youtube in diesem Fall Mist ist…).

Wikipedia - Artikel des Tages

By Susanne on July 13th, 2007
Posted in Allgemein | 3 Comments »

Das habe ich gerade zufällig auf der Wikipedia Startseite entdeckt :-)

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