By
Susanne on September 30th, 2007
Posted in Erlebt, Fotos, Freunde | 3 Comments »
… haben wir uns heute geleistet!
Vor vielen Monaten haben Sabrina und ich schon beschlossen, dass wir uns das Heuport-Luxus-Buffet-Frühstück gönnen, wenn wir beide eine feste Stelle und unser erstes Gehalt haben. Und heute war es dann endlich soweit! Wir haben noch Freunde eingeladen, die ebenfalls schon in Lohn und Brot stehen (was für ein cooler Ausdruck
). Natürlich haben wir alle viel zu viel gegessen, aber zumindest ich habe jeden Bissen genossen. Und das nicht nur, weil es wirklich hervorragend geschmeckt hat, sondern weil ich so lange darauf gewartet habe. 
Nach langer Zeit hatte ich auch wieder mal meine Kamera dabei, drum gibt es ein paar Impressionen.

Karte

Begrüßungssekt

ein kleiner Ausschnitt des Buffets

Schinken

Obst

Tischschmuck

edles Ambiente

mmmhmmmm

hochkonzentriert - es geht schließlich um Nahrungsaufnahme!
By
Susanne on September 15th, 2007
Posted in Erlebt, Fotos | 1 Comment »
Die Bea hat alle schriftlichen Staatsexamensprüfungen gut hinter sich gebracht! Herzlichen Glückwunsch nochmal, Bea!!
Das war ein toller Anlass, um endlich mal wieder ausgiebig und ausgelassen feiern zu gehen.
Wir waren im Jalapenos, haben gut gegessen und getrunken, stundenlang erzählt, gelacht, getanzt und alles sehr genossen!
Fotos gibt’s in der Galerie zu sehen.
By
Susanne on September 11th, 2007
Posted in Erlebt | No Comments »
Irgendwie fehlt mir im Moment nicht nur die Zeit fürs Lesen, sondern auch fürs Bloggen
Aber jetzt schreib ich mal auf, was mir so im Kopf rumgeht.
Seit 1. September ist meine joblose Zeit ja endlich zu Ende und ich bin nun vollwertiges Mitglied der arbeitenden Bevölkerung. Einige Teile und Aufgaben meines Jobs habe ich ja schon in meinem Praktikum erledigt, aber es wurde jetzt doch schnell mehr. In meinem Vorstellungsgespräch hatte ich gesagt, dass ich mir mehr Verantwortung wünsche - und mein Chef meinte, die kann ich haben
. So durfte ich mir beispielsweise meinen (eigenen!) Praktikanten selber aussuchen; mein Chef hat ihn sich noch nicht mal angesehen. Da ich Dave (den Praktikanten) aber schon seit Jahren gut kenne, hoffe ich einfach, dass das alles in Ordnung geht. Auch nimmt mich mein Chef auf immer mehr Besprechungen mit und ich darf eigenständig Dinge erarbeiten. Es sind jetzt noch nicht mal zwei Wochen, aber ich fühle mich in der neuen Position bisher sehr wohl und hoffe, dass das weiter so bleibt. Ach so und inoffiziell wurde ich schon befördert. Ich bin jetzt “Projektleiterin” (so kommt’s auch auf meine Visitenkarten - saucool, oder? Ich bekomm Visitenkarten!!!).
Ich bin so glücklich! Die Gewissheit, eine Stelle zu haben, hat mir so unsagbar viele Sorgen und Nöte vom Herzen genommen, dass ich die meiste Zeit nur laut singen und tanzen könnte (das liegt aber grade vielleicht auch an dem vielen Cola light, das ich heute getrunken haben
) . Rückblickend auf die Zeit ohne Job überlege ich mir jetzt schon immer wieder, dass ich doch positive Dinge daraus mitnehmen kann (wenn auch nicht besonders viele…).
Ganz voran natürlich die Erfahrung, dass meine Eltern und mein Bruder wie eine Fels hinter mir stehen und mich niemals im Stich lassen. Natürlich weiß man sowas zwar in der Theorie, aber es tatsächlich zu erfahren, war schon unglaublich. Interessant und aufschlussreich war auch, wie sich Menschen im Freundes- und Bekanntenkreis in solchen, wenig erfolgreichen und für mich schwierigen Zeiten verhalten. Ich habe positive wie negative Erfahrungen gemacht; gerade Leute, von denen ich es nicht erwartet hatte, haben mich völlig im Stich gelassen, aber andererseits habe ich von anderen ganz unerwartet Zuspruch, nette Worte, E-Mails und so weiter bekommen. Es stimmt schon, dass man Menschen erst in Krisenzeiten wirklich kennenlernt. Wobei diese Krise ja soo groß jetzt nicht war, aber trotzdem…mir hat’s gereicht 
Wenn ich Reinhard Fendrich an dieser Stelle mal zitieren darf “Du kriagst immer nur die Freund, die du verdienst.” - ich bin mir zwar nicht sicher, ob ich meine Freunde wirklich immer verdient habe, aber ich bin so glücklich und dankbar, dass ich sie habe. 
By
Susanne on September 10th, 2007
Posted in Gelesen, Homepage | 3 Comments »
Gleich rechts oben in der Sidebar verrate ich in Zukunft, was ich aktuell lese. Da ich derzeit wenig zum Lesen komme, werden leider leider selten Updates nötig sein. Aber vielleicht ändert sich das ja wieder.
By
Susanne on September 10th, 2007
Posted in Erlebt | 1 Comment »
Heute habe ich viel zu wenig geschlafen und viel zu lange gearbeitet. Also habe ich mich nach Feierabend so richtig gefreut, schnellstens nach Hause zu radeln und es mir daheim gemütlich zu machen.
Aber erstens kommt es anders…
Auf einem Radweg habe ich einen Geldbeutel liegen sehen; als braver Bürger bin ich stehengeblieben, habe kurz hineingesehen und festgestellt, dass den wohl jemand verloren (und nicht achtlos weggeworfen) haben muss. Na gut, was macht man abends nach 19 Uhr mit einem Fundstück?
Mein erster Gedanke war “nehm ich ihn mit heim, schau rein und ruf die Person an”; aber was wäre gewesen, wenn ich die Besitzerin (es war eindeutlig ein Freundengeldbeutel) nicht ausfindig hätte machen können? Am nächsten Tag irgendwo abgeben? Ne.
Zweiter Gedanke: ich bring ihn ins Rathaus. Ja, sicher - weil da am Abend noch jemand da ist.
Dritter (und siegreicher) Gedanke: ich fahr zur Polizei. Gedacht, getan.
Auf dem Revier empfingen mich 3 äußerst finster dreinblickende Polizisten. Nachdem sie mich erst 5 Sekunden angestarrt hatten, brummte einer “Was’n los??”. Ich “ich habe einen Geldbeutel gefunden und würde den gern abgeben.” Oohooo, das bedeutete ja Arbeit für die Herren. Noch grantiger begab sich einer zu mir und nahm meine Personalien auf. Dann schaute er rein “aha. Geld ist also keins drin.” - vorwurfsvoller Blick auf mich. Hallo?!?!? Er hat dann doch noch 5 € gefunden und mich dann wohl doch nicht mehr des Diebstahls verdächtigt. “Bestehen Sie auf Finderlohn? Das sind 3 % macht bei 5 €…..” - “nein. Keinen Finderlohn, vielen Dank.” - “Sind Sie damit einverstanden, dass der Besitzer den Geldbeutel wiederbekommt?” - “Was?” gut. Das muss er wohl fragen. Also “ja, natürlich” und dann sag ich (und ärger mich immer noch darüber) “es tut mir leid, ich wollte ja nur alles richtig machen.” ICH entschuldige mich, dass ER zu faul ist, seine Arbeit zu machen, für die ICH mit meinen Steuergeldern bezahle (ab diesem Monat sogar sehr großzügig
) !!! Aaahh.
Ich war dann schlussendlich entlassen (aus der polizeilichen Audienz, nicht aus meinem Job
) und durfte nach Hause. In der Zwischenzeit hat es so angefangen zu regnen, dass ich klatschnass war, als ich endlich daheim war. Super.
Und was habe ich daraus gelernt? Nichts. Wenn ich das nächste Mal einen Geldbeutel finde, gebe ich ihn selbstständlich wieder brav ab.