Ewig lang hat’s gedauert, aber nun bin ich endlich mit Ken Follets “Die Tore der Welt” fertig (1285 Seiten!). Vor einigen Jahren hatte ich schon “Die Säulen der Erde” gelesen und haben mich sehr auf den zweiten Teil gefreut. Mit Band 1 hat die Fortsetzung allerdings kaum mehr etwas zu tun, außer dass hin und wieder Bezug auf Personen genommen wird.
Mich hat das Buch gut unterhalten; die einzelnen Personen kann man von Anfang an jeweils lieben oder hassen, sich mit ihnen freuen und mit ihnen leiden, und mit den beiden Hauptpersonen ihre Liebesgeschichte mit allen Irrungen und Wirrungen erleben.
Und ich hab auch ein bisschen was dazu gelernt. Da ich maßlos übertreibe, wenn ich meine Geschichtskenntnisse als “Halbwissen” bezeichne, habe ich das ein oder andere nachgelesen und weiß beispielsweise nun, was Flagellanten sind/waren (und nein, Markus und Kathi, ich schäme mich nicht, geschichtliche Dinge bei Wikipedia nachzulesen; für meine Ansprüche ist das völlig genug )
Wer also einen langen Strandurlaub plant (und damit Zeit hat), dem sei dieses Buch als Lektüre ans Herz gelegt
Anderl hat in seinem Blog auf eine Seite hingewiesen, auf der Werbefotos von Lebensmitteln der Realität gegenüber gestellt werden. Zwischendurch konnte ich mir beim Durchklicken ein “waahhh!” nicht verkneifen. Immer wieder faszinierend, was man mit dem Photoshop alles machen kann.
Der Link zur Seite: www.pundo3000.com
Und wo wir schon beim Thema Photoshop sind, sei noch auf zwei meiner Lieblingsseiten zu diesem Thema hingewiesen. Hier und hier stellen Fotografen ihre Vorher-Nachher-Fotos online. Da werden ganze Körperteile größer/kleiner gemacht, Pickel und Falten verschwinden, Schatten gibt es nicht mehr und überhaupt. Das macht doch den morgendlichen Blick in den Spiegel wesentlich erträglicher
Bei Glenn Feron waren übrigens früher noch viel viel krassere Fotos drin - teilweise mit der waybackmachine noch abrufbar (wenn jemand mal wirklich zu viel Zeit hat ).
Mein Termin-, Zeit- und Aufgabenplan sagten mir heute einen wirklich ätzenden Tag hervor. Entsprechend hatte ich heute Nacht geschlafen und war ich in der Früh gelaunt. Als ich ins Büro kam, standen allerdings Blumen auf meinem Schreibtisch.
Nach einigen Stunden Rätselraten kam dann raus, dass sie von einem Kollegen sind - einfach mal als Dankeschön für meine Arbeit. Das ist doch mal wirklich nett!
Amüsant fand ich den Kommentar unseres Azubis über die “romatische PET-Flasche als Vase.” Aber in unserer Branche ist das ja mehr als ok.
Und die Besprechungen liefen übrigens entgegen allen Befürchtungen auch hervorragend.
Jetzt hab ich’s schon so oft angeschaut und muss jedes Mal wieder so lachen.
“ich brauch meine Hose” - “ich brauch mein Trinken” - “also, dann geh” - “ich muss hier sein!”